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Montag, 29. Januar 2018

Vlog #84 - Indirekt zum Abi



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Montag, 8. Januar 2018

Länderübergreifende Abituraufgaben

Seit 2014 gibt es zum ersten Mal Aufgaben, welche nicht mehr von einem Bundesland gemacht werden, sondern die länderübergreifend gemacht worden sind. Dies hat den Vorteil, dass die ansonsten uneinheitlichen Bildungsstandards endlich vergleichbarer werden und auch die Vorbereitungen auf die Prüfungen vereinfacht werden.

Für das Fach Deutsch gibt es nun länderübergreifende Abituraufgaben, genau wie für die Fächer Mathematik und auch für Englisch. Dabei sind aber nicht alle Aufgaben im Abitur länderübergreifend. 

Die Einheitlichkeit soll in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Bayern in Form gemeinsamer Aufgaben statt finden. Hierbei ist jeweils eine Aufgabe aus den gemeinsam bearbeiteten Fächern länderübergreifend. Dies sind dann zum Teil für die Prüfling bindend, aber können auch durch andere Aufgaben in den schriftlichen Abiturprüfungen ersetzt werden. 

In Deutsch wird das Erörtern pragmatischer Texte in einer Aufgabe länderübergreifend behandelt, jedoch bekommen die Schüler in einigen Bundesländer, zB Hamburg weitere Themenvorschläge zur Wahl. In Mathematik wird im hilfsmittelfreien Teil Aufgabenstellungen vorhanden sein, dies wird ungefähr 45 Minuten der Abiturprüfung für das Fach Mathematik einnehmen. In Englisch finden die Prüflinge aller beteiligten Bundesländer eine Aufgabe für die Sprachmittlung vor, welche ungefähr 60 Minuten Zeit umfasst. 

Vorteile der länderübergreifenden Abituraufgaben

Die Vorteile liegen in der Vergleichbarkeit der Anforderungen. Während man sonst sagen könnte, dass ein Abitur in Bayern viel schwerer sei, als dies in Schleswig Holstein hat man so heute einen besseren Durchschnittswert. Dies sorgt insgesamt für mehr Gerechtigkeit und dafür, dass die Länder auch besser in Sachen Bildung zusammen arbeiten. So ist auch in Zeiten steigender Mobilität gewährleistet, dass ein  Umzug nicht zu einer möglichen Katastrophe wird. 


Quellen

http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/13_zentralabitur/zentralabitur_2014/20120416MusteraufgabenDE.pdf
http://www.hamburg.de/contentblob/3365168/68d5dbed073efc69182d69a4abf49861/data/mudeu1.pdf
http://www.hamburg.de/musteraufg/





1936 Zeichen 1668 ohne Leerzeichen 259 Wörter

Montag, 27. November 2017

Welche Prüfungsformen gibt es im Abitur

Heute wollte ich Euch einmal einen Bericht darüber abgeben welche Prüfungsformen im Abitur auf Euch warten könnten. Dieser Beitrag richtet sich an Prüflinge, die eine externe Prüfung ablegen und insgesamt acht Prüfungen für eine erfolgreiche allgemeine Hochschulreife ablegen müssen. Der Bericht  dient der Übersicht und soll Euch dabei helfen einzuschätzen welche Aufgaben im jeweiligen Bereich auf Euch zu kommen und was Ihr für einen Umfang einrechnen müsst.


Anforderungsniveau

Ihr müsst bei der Festlegung der Prüfungsfächer einige Fächer wählen, die auf einem erhöhten Anforderungsniveau unterrichtet und geprüft werden sollen. Von den schriftlichen Fächer, derer Ihr vier Prüfungsfächer habt, müssen drei auf einem erhöhten Anforderungsniveau gestellt werden. Hierbei kann man festhalten, dass dies bedeutet, dass in diesen Fächer die Leistungen stärker ins Abitur eingebracht werden und zum Anderen bedeutet das, dass die Fragestellungen auf erhöhtem Anforderungsniveau tiefgehender sind, als bei dem Aufgabenteil auf herkömmlichen Anforderungsniveau.

Die schriftlichen Prüfungen

Wir haben ja bereits festgehalten, dass wir bei den schriftlichen Prüfungen jene Fächer haben, die ein reguläres Niveau haben und andere Fächer, die auf erhöhtem Anforderungsniveau geprüft werden. Dazu stellt sich noch die Frage woher die Fragen kommen. So muss man unterscheiden ob die schriftliche Prüfung durch zentrale Fragestellungen definiert ist oder dezentral organisiert wird. Wenn die Prüfung dezentral gehalten ist bestimmten die Prüfer*innen selbst, ob und wie bestimmte Inhalte aus den jeweiligen Themengebieten abgeprüft werden. Es gibt zwar gesetzliche Vorgaben in deren Rahmen sich die Fragestellungen bewegen, jedoch ist der Rahmen für die Prüfer*innen sehr weit.

Wenn die Themen zentral vorgegeben werden haben die Prüfer verschieden enge Vorgaben. Diese reichen von der Vorschrift bestimmte Werke auf bestimmte Weisen zu behandeln bis hin zu Vorgabe ganzer Prüfungsfragen.

Die mündlichen Prüfungen

Ein Prüfungsfach wird mit einer Prüfungslänge von 30 Minuten Prüfungszeit veranschlagt. Dabei muss die Prüfung zunächst die Fragen beantworten, welche in der Vorbereitungszeit vorbereitet werden können, dann, im Anschluss werden die Prüflinge gefragt. Die mündlichen Prüfungen umfassen in der Externenprüfung vier Fächer, die aus verschiedenen Bereichen zu wählen sind. Mündliche Prüfungen können durch die besondere Lernleistung oder durch die Präsentationsprüfung ersetzt werden.

Präsentationsprüfung

In der Präsentationsprüfung bekommt der Prüfling ein Thema aus den letzten Halbjahren vorgelegt. Nach der Vorbereitungszeit von einer Woche wird dieses Thema dann der Prüfungskommision vorgestellt. Die Prüfung gliedert sich in den ersten Teil, welcher es ermöglicht die Präsentation ablaufen zu lassen und einem zweiten Teil, in welcher der Prüflinge gefragt werden und vertiefende Informationen zu den Prüfungsthemen geben müssen.

Die Präsenationsprüfungen eignen sich auch sehr gut für Prüflinge die eine sichere Note wollen. Dank der längeren Vorbereitungszeit hat man den Vorteil, dass man die Inhalte sehr gut verinnerlichen kann und den Lernstoff in der Vorbereitungszeit vollständig durchdringen kann.

Besondere Lernleistung

Die besondere Lernleistung ist der mündlichen Prüfung gleichgestellt und soll dazu beitragen ein Fach, meist ein Nebenfach, gründlich nach zu bereiten. Diese Lernleistung soll über das normale Maß hinausgehen und kann auf verschiedene Weise erbracht werden. Dies kann in Form von Praktia und Projekten von Statten gehen. Die Dokumentation der besonderen Lernleistung ist eine Grundlage für die Bewertung und sollte sehr sorgfältig erfolgen. Hinzu kommt, dass man bei der besonderen Lernleistung ein Thema über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen sollten.

Quellen

http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/portal/t/193z/page/bsshoprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=c&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=jlr-WaldorfunSchAbiPrVSHpP8&doc.part=S&toc.poskey=#focuspoint
https://www.lehrerfreund.de/schule/1s/praesentationspruefung-notendumping-abitur/4563
http://abitipps.de/muendliche-pruefungen/praesentationspruefung

Montag, 20. November 2017

Wie lernt Ihr am Besten für Latein?

Latein lernen, das hat bei uns drei Ebenen:


  • Die Inhaltliche Ebene
  • Die Grammatik Ebene
  • Die Vokabeln


Ihr müsst, um wirklich gut in Latein zu werden Euch zunächst einen Wortschatz aneignen. Das Gute ist, dass dieser ja nur passiv vorhanden sein muss, also ihr müsst die Wörter erkennen und ihre Form  zuordnen können, um diese dann übersetzen zu können. Sprechen oder Schreiben müsst Ihr Latein ja nicht. Den Grundwortschatz könnt Ihr Euch auf zwei Arten beibringen: Zum Einen über das Lernen des Bamberger Wortschatzes und zum Anderen mit Hilfe des Lernwortschatz. Beide haben eine große Schnittmenge, es ist nur wichtig irgendwo zu beginnen und dies dann auch konsequent durch zu ziehen.

Die Begriffe müssen immer vollständig gelernt werden, das heißt, dass Ihr bei den Verben alle vier Formen der Stammform mitlernt, um die Verbform auch wirklich sicher lernen zu können. Wer hier schlampt, dem droht eine böse Überraschung, wenn es an das Übersetzen von anspruchsvolleren Texten geht.

Bei Partikeln, Konjunktionen oder anderen Wortteilen müssen auch immer die Zusätze mitgelernt werden. Wenn da steht m. Akk. bedeutet dies, dass diese Form mit Akkusativ übersetzt werden muss. Dies gilt es mit zu lernen.

Bei Nomen wird immer der Genitiv mitgelernt, denn so könnt Ihr zweifelsfrei erkennen wie diese Form dekliniert wird und welche Übersetzungen hier vorgenommen werden können. Das Mitlernen aller Formen ist nicht zu ersetzen und kann auch nicht durch nachdenken oder Überlegungen ersetzt werden. Hier ist es wichtig sich klar zu machen: Sorgfältig gelernt ist halbe Arbeit.

Die Grammatik

Die Grammatik hat es wirklich in sich. Diese solltet Ihr methodisch und systematisch erarbeiten und immer und immer wieder wiederholen. Wer mag kann sich viele Übungen zum Vertiefen besorgen, denn das übt und festigt. Es ist sehr wichtig zu erkennen ob es sich beim dem Adjektiv um ein Superlativ handelt, ob man ein PPP oder PPA vorliegen hat und es macht auch schon einen Unterschied ob ein Wort im Singular oder im Plural vorhanden ist ( der Mann die Männer ).

So solltet Ihr auch im Deutschen in der Grammatik noch einmal nacharbeiten, falls die nötig ist. Hier kann es sein, dass man Lücken aufweist die durch gezielte Übungen und gutes Training einfach und unkompliziert geschlossen werden können.

Die Inhaltsebene

Für die Abiturprüfung gibt es ja mehrere Werke die gelesen werden müssen. Hierbei gilt es diese Werke zu lesen und zwar in der Zielsprache Latein und in Deutsch. Sucht Euch zu den Themen, die im Buch vorkommen Hintergrundinformationen heraus, schreibt Euch Informationen zum Autor auf und macht zu jedem Kapitel Inhaltsangaben fertig. Welche Personen kommen darin vor, in welcher Epoche entstand das Werk und welche Stilrichtung liegt vor? Was ist das für eine Gattung, welche Inhalte müsste man lernen und welche Wirkung hatte das vorliegende Werk. Alles Fragestellung, welche man über bloße Lesen hinaus noch betrachten könnte. 

Montag, 6. November 2017

Deutsch: Zentrale Textformen in der Oberstufe

Für die Prüfung im Fach Deutsch müsst Ihr bestimmte Textsorten beherrschen. Diese werden hier zunächst übersichtlich aufgelistet, im weiteren Verlauf werden wir auf verschiedenen Plattformen ( Nachhilfe für Dich und hier, sowie auf anderen Weisen darauf hinweisen wie die Textsorten zu erarbeiten und zu schreiben sind.

Wir weisen darauf hin, dass diese Auflistung den Vorgaben vom  IQSH, dem Institut für Qualitätssicherung in Schleswig-Holstein entspricht und das man hier auch unter den Fachanforderungen für die jeweilige Fächer ( siehe za lernnetz 2) die entsprechenden Detailinformationen gewinnen kann.

Die Textsorten sind

Erörterung pragmatischer Texte - Texterörterung
Erörterung literarischer Texte - Lineare Erörterung
Analyse eines pragmatischen Textes Sachtextanalyse
Interpretation Drama
Interpretation Lyrik
Interpretation eines literarischen Textes gestaltend
Interpretation Erzähltext
Interpretation Lyrik

Hierbei fällt auf, dass wir die drei Textsorten Lyrik, Drama oder Sachtext bekommen können, wenn wir eine Abiturprüfung schreiben. Wie eine Abiturprüfung genau abläuft und welche Textsorten wie genau besprochen werden sollen, dazu schreibe ich natürlich noch einen eigenen Beitrag. Bitte beachtet, dass Ihr immer auch alle Textarten lernen solltet und nur einige wenige Lücken haben könnt, denn es kann ja sein, dass Ihr zwischen einem Sachtext und Drama wählen könnt, Euch die Aufgaben für das Drama aber so gar nicht liegen. Dann müsst Ihr sicher auf das andere Thema für die schriftliche Abiturprüfung im Fach Deutsch ausweichen können.

Bitte beachtet, dass sich diese Angaben auf das Bundesland Schleswig-Holstein beziehen, denn hier haben wir eine zentrale Aufgabenstellung für alle Schulen in denen die allgemeine Hochschulreife abgelegt werden soll. Wir weisen darauf hin, dass dies ganz anders aussehen kann, wenn man sich in einem anderen Bundesland befindet. Wir bitten Euch hierfür gesondert Informationen ein zu holen. Gerne könnt Ihr auch als Kommentar hinterlassen welche Textsorten in Eurem Bundesland im Abitur vorkommen, um den Schülern in den Bundesländern das Leben etwas leichter zu machen.

Wir werden auch noch einmal gesondert darauf eingehen wie eine schriftliche Abiturprüfung aufgebaut ist und was man unter Wahlaufgaben versteht. 

Montag, 23. Oktober 2017

Abiturthemen Schleswig Holstein 2019


Mathematik
Same Shit as every time <3

Deutsch

1. Jahr der Qualifikationsphase: Freiheit und Pflicht – Friedrich Schiller: Maria Stuart 2. Jahr der Qualifikationsphase: Adoleszenzgeschichten seit 1900, Romane und Erzählungen

Englisch
verbindliche Originallektüre: • Ernest J. Gaines, A Lesson before Dying (1993) verbindlicher Film: • Lee Daniels' The Butler (2013)

Lehrwerke: Green Line 11/12 (Klett); The New Pathway Advanced (Kapitel America Still Dreaming?) (Schöningh); Context (Cornelsen); Viewfinder Special (Langenscheidt) Themenhefte: African Americans in Film (Finding Forester, Driving Miss Daisy, In the Heat of the Night) (Klett); Abi Workshop Englisch, The American South (Klett); Discover… African-American Experiences - From Exploitation to Participation (Schöningh); Schwerpunktthema Abitur Englisch: The African-American Experience (Cornelsen); African-American Mosaic: A Library of Congress Resource Guide for the study of Black History and Culture (Prentice-Hall (2003)); Viewfinder: Stories of the South (Langenscheidt); Cornelsen Senior English Library, A Lesson Before Dying. Teacher's Manual (Cornelsen); A Lesson Before Dying. Teacher's Guide (Klett)

Basiswissen Der Mensch und das Streben nach Wissen: • • • historischer Rahmen kulturelle Dimensionen religiöse Anschauungen Das Individuum im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft: • • rote Biotechnologie: insb. Gentherapie, Regenerationsmedizin grüne Biotechnologie: insb. gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, Gen-Pharming Ethische Aspekte: • • • • Moral und Verantwortung Menschenrechte Wissen und Macht Eugenik Gesellschaft im Wandel: • • • Stabilität vs. Wandel Identität und Individualität Ängste und Hoffnungen Textarbeit (erweiterter Textbegriff) • • literarisch: Dystopie, Utopie, Science Fiction nicht-literarisch: aktuelle Texte

Lehrwerke: Green Line 11/12 (Kapitel: Science and Technology) (Klett); The New Pathway Advanced (Kapitel: Science (Fiction) and Technology) (Schöningh); Context 21 Nord (Kapitel: Science, Technology and the Environment) (Cornelsen) Themenhefte: Abi Workshop Englisch, Science and Technology (Klett); Zoom in - The Horrors of Utopia (Schöningh); Challenges: Science (Fiction) in the Third Millennium (Schöningh); Discover ... the Fascination and Risks of Technology (Schöningh); Discover... (new) Science and Technology: From Stonehenge to Stem Cells (Schöningh); Viewfinder: Technology and the Environment (Langenscheidt)

Geschichte

Latein
Ovid: Exilliteratur
Seneca: Epistulae morales

Montag, 25. September 2017

Biologie, Genetik Chorea Huntington ( Erbkrankheit )

In dieser Stichwortsammlung wollen wir eine Erbkrankheit vorstellen welche exemplarisch für eine Vielzahl an verarbbaren Erkrankungen im Biologie Unterricht besprochen werden kann. Chorea Huntington ist keine besonders häufige Erkrankung, aber in ihrem Verlauf in sehr verschiedenen Formen möglich. Darum soll die tragische und vielfältige Erkrankung hier einmal besprochen werden. 

Einleitung
  • Krankheit Chorea Huntington 
  • verschiedene Perspektiven
  • Diagnose
  • Therapie 
  • wissenschaftliche Erkenntnisse 
  • Symptome oft übersehen 
  • genetisch bedingte Krankheit
  • Thema Genetik / Abitur 


Definition Chorea Huntington?
  • neurologische Erkrankung
  • Hyperkinesen
  • genetisch bedingt
  • frühere Bezeichnung Veitstanz
  • Schädigungen im Gehirn
  • Zunehmender Krankheitsverlauf 
  • psychische Auswirkungen 
  • Muskeln 
  • Nervenzellen degenerieren
  • 4 - 10 Leute von 100 000 Personen betroffen
  • regionale Unterschiede ( Ursache jedoch unklar)
  • Ausbrüche:35. bis zum 50. Lebensjahr.


Vererbung der Chorea Huntington
  • Defekt, HTT Gen 
  • Chromosom vier 
  • Huntingtin – Gen
  • Instabilität des kodierten Genprodukts 
  • Triplett-Repeats (CAG) = frühen Ausbruch der Krankheit bedingt.
  • Wenn durch den Vater vererbt früherer Verlauf


Körperliche Sympthome
  • Unruhe in den Extremitäten
  • Störung im Bewegungsapparat
  • Kniereflex lässt Knie nach Auslösen steif verharren ( Gordon - Phänomen )
  • Unkontrollierte Kontraktion im Schlundbereich
  • Rigidität der betroffenen Muskeln
  • gestörte Feinmotorik
  • Probleme beim Sprechen
  • Chamäleonzunge, das heißt, dass die Betroffenen die Zunge sofort wieder zurück ziehen, wenn der Mund geöffnet ist.
Psychische Sympthome
  • Impulshandlungen 
  • Depressionen 
  • suizidale Episoden
  • können nicht aus Gesichtern lesen
  • Oft Missverständnisse bei Interaktion mit Anderen
  • Demenz



Verlauf von Chorea Huntington
  • Die ersten Lebensjahre  ohne Probleme
  • ab dem dritten Lebensjahr Sympthomen
  • meist zwischen 30 und 40 
  • Vor  Problemen im Bewegungsapperat meistens psychische Sympthome
  • oft bleibt die Krankheit unerkannt
  • Die Westphal-Variante:  früherer Verlauf als die andere
  • Die Krankheit führt zum Tod
  • Verlauf wird beeinflusst von
  • Stress
  • Lebenshaltung
  • Aktivierung des Kranken
  • Therapien
  • Dauer zwischen 10 und 20 Jahren
  • Meist tritt Tod nach 15 Jahren Krankheit ein 


Therapiemöglichkeiten

  • Krankheit  nicht heilbar 
  • nicht in ihrem Verlauf auf zu halten 
  • Symptome mildern
  • Krankengymnastik
  • Stress vermeiden
  • Medikamente gegen die Symptome
  • Erleichternde Maßnahmen für das Leben
  • Logopädie für das Sprechen
  • Muskelzuckungen kann man durch Neuroleptika mindern
  • Psychotherapie gegen die seelischen Symptome
  • Humangenetische Beratung zwingend nötig


Quelle

  1. http://www.netdoktor.de/krankheiten/chorea-huntington/
  2. https://www.uniklinik-freiburg.de/neurologie/behandlung/bewegungsstoerungen/chorea-huntington.html
  3. http://flexikon.doccheck.com/de/Humangenetische_Beratung
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Montag, 26. Juni 2017

Stofftransport durch die Zellmembran ( aktiv und passiv ) von Patricks Zetteln

Eine Zelle ist ein komplexes Zusammenspiel aus mehreren Komponenten. Diese können sich nicht von Innen aus sich heraus versorgen, sondern müssen Nährstoffe IN die Zellen bekommen und es müssen Schadstoffe AUS der  Zelle heraus transportiert werden.

Was sind Vestikel?

Vesikel ist lateinisch und bedeutet zu Deutsch Bläßchen. Man spricht hierbei von runden oder ovalen Bläschen, die durch eine Membran zusammengehalten werden. Diese sind für Prozesse in den Zellen wichtig, sie sind sowas wie die Transportmöglichkeiten der Zelle. Sie entstehen meist durch Abschnüren der Zellwand  und dem Einschließen von Stoffen darin.

Rein und Raus

Die Aufnahme von fremden Materialien in die Zelle nennt man Endozytose, dies kann durch Nahrungsaufnahme gegeben sein. Häufig erfolgt eine Aufnahme von Stoffen durch die Vesikel, das sind  kleine Blasen die durch das Abschnüren von Zellmembranteilen entstehen.

Wenn Stoffe aus der  Zelle heraus gebracht werden nennt man diesen Vorgang Exozytose.  Auch dieser Transport erfolgt über die Vestikel.

Man unterscheidet aktiven und passiven Transport von Stoffen durch die Zellmembran.

Passiv
Diffusion
Osmose

Aktiv
primärer aktiver Transport mit ATP
sekundär aktivier Transport durch Membranpotential



Zettel von P. J.
Passiver Transport
Man spricht vom passiven Transport, wenn die Membran ohne weitere Aufwendung von außen aktiviert wird. Das heißt die Stoffe gelangen durch die Wand ohne das man Energie dafür aufwenden muss. Oft passiert dies durch ein Gefälle in der Konzentration. Wenn zum Beispiel Innen mehr Zucker ist als Außen gleicht die Zelle das aus.

a) Über alle Kanalproteine
Hierbei handelt es sich um eine passive Transportmethode. In der Membran sind Kanalproteine enthalten. Diese Proteine sind integrale Proteine
In jedem Kanal ist ein Hohlraum, im Inneren des Kanals befinden sich polare Aminosäuren, die dafür sorgen, dass Kanalproteine für bestimmte Ionen durchlässig sind. Wenn die Kanäle offen sind wird der Stoffaustausch so lange vorgenommen bis das Ungleichgewicht beseitigt ist und auf beiden Seiten der Membran die gleiche (Stoff)konzentration vorhanden ist.

b) Über Carrierproteine
Auch die Nutzung von Carrier Proteinen ist passiv. Hier folgt der Stofftransport über ein Hilfsmittel des Carriers. Man kann sich das so vorstellen, dass dieses Protein der Briefträger für die Moleküle ist und diese von einem Ort ( Außen ) zum anderen Ort ( Innen  ) bringt.  Das Protein nimmt eine  Konformationsänderung des Carrierproteins
Man spricht von Cotransport beim Zweileittranpsorte zweier Stoffe durch den selben Carrier
https://de.wikipedia.org/wiki/Membrantransport
https://de.wikipedia.org/wiki/Vesikel_%28Biologie%29
http://www.frustfrei-lernen.de/biologie/biomembran-transportvorgaenge-diffusion-osmose.html
2592 Zeichen 2191 ohne Leerzeichen 377 Wörter

Montag, 12. Juni 2017

Wie schreibt man eine Gesprächanalyse Beispiel zu Jugend ohne Gott

Eine Kommunikationsanalyse oder auch Dialoganalyse wird stets nach dem ähnlichen Ablauf verfasst. Wir folgen dabei stets dem ähnlichen Aufbau und den selben Inhalten. Statt einer kompletten Szenenanalyse bevorzugen Lehrer oft die Gesprächsanayse, da man hier tiefer in die Materie eintaucht und auch die Beziehungsebene der Figuren untereinander beleuchtet.

Ziel der Gesprächsanalyse

Eine Gesprächsanalyse hat zum Ziel die dialogische Sprache auf verschiedene Aspekte hin zu untersuchen und dient auch dazu einen tiefen Einblick in die Figuren des Dramas zu bekommen, in die Beziehung der Personen untereinander, aber auch in die Bedeutung der Szene für den Rest des Stückes.

Vor der Analyse
  • Kapitel und Szene sehr genau lesen
  • Rausschreiben welche Personen darin vorkommen
  • Inhaltsangabe des gesamten Werkes in Erinnerung rufen
  • Rahmenbedingungen des Buches raussuchen ( Wann erschienen, Wo, Autor etc)
  • Beim Lesen Notizen machen
  • Was geschieht ohne Grundlage eines Dialogs zu sein
  • Was wird über die Personen gesagt
  • Wer spricht mit wem
Der Aufbau einer Kommunikationsanalyse

Um einen guten Aufbau zu erreichen gliedert man die Analyse in drei Teile

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
Die Einleitung

In der Einleitung soll der Leser gleich einen Eindruck bekommen wo in der Geschichte und in welcher Geschichte sich dieser Dialog zwischen wem befindet und worin es darin geht. Man möchte mit dem Einleitungssatz auch noch genau erklären welches Werk von welchem Autor in welchem Jahr vorliegt. Hierzu eignet sich immer wieder unser All Round Einleitungssatz

In der SZENE aus  dem STÜCK von AUTOR aus dem JAHR geht es um GROBES THEMA.
In der sechsten Szene "Das Zeitalter der Fische" aus Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth aus dem Jahr 1937 geht es um den Dialog zwischen den Altphilologen Julius Cäsar und der Hauptperson des Lehrers in welchem sie die Gesellschaft hinsichtlich des Nationalsozialismus analysieren. 

Nach dem Einleitungssatz mag man den Sachverhalt noch kurz näher erläutern. Zudem kann man auch noch die EPOCHE des Werkes hineinbringen. ( in unserem Fall Jugend ohne Gott kann man keine genau Epoche festlegen)

Hierbei sprechen sie inbesondere über die jüngere Generation, welche unter einem Verfall des Niveaus leitet und sich durch die steigende Verbreitung der Dummheit immer mehr dem starren Anglitz der Fische ähnelt. 

Die Einleitung kann, je nach Ausrichtung des Lehrers eine These enthalten ( nicht in jedem Fall reinschreiben ).

Inhaltsangabe

Die Inhaltangabe kann als Teil der Einleitung geschrieben werden oder als eigenständiger Unterpunkt in die Gesprächsanlyse mit eingebunden werden.

II Hauptteil 

Kommunikationsanayse

Im Rahmen dieser Analyse fasst man nicht nur die Umstände für das Gespräch zusammen und den Inhalt des Gesprochenen, sondern man geht auch auf die Begleitumstände ein. So ist es noch wichtig zu bedenken, wo die Worte gesprochen wurden, zu welcher Zeit (sowohl historisch, als auch in der Geschichte ) und welche Wirkung das Gespräch hatte.

Handlungsanalyse, Gesprächsanalyse und Situationsanalyse

Man kann den Hauptteil damit einleiten, dass man zunächst eine kurze Situationsanalyse vornimmt. Wie kam es zu Gespräch zwischen den Personen, welches in der späteren Gesprächanalyse aufgegriffen werden soll und wo gliedert sich das in der Gesamtsitution ein. Die Handlungsanayse kann hier auch mit aufgegriffen werden, denn man schaut sich an unter welchen Umständen kam es zu dem Gespräch, welche Handlung ging dem voraus oder mit ihr einher und wie lief das Gespräch ab.

In dem Kapitel Zeitalter der Fische hat die Hauptperson mehrere Schnäpse getrunken und lauscht der Musik des Pianisten, während er auf seinen alten Bekannten trifft. Julius Cäsar, der Altphilologe, der die Mädchenschule für die er tätig war wegen einer Affäre mit einer Minderjährigen verlassen musste, trifft ihn nach den Konsum mehrerer Schnäpse an. Der Lehrer, aus dessen Perspektive das Kapitel erzählt wird, ist offensichtlich betrunken.

Der Beginn des Dialogs ist ohne eine explizite Begrüßung aufgeführt, denn die Erzählungen werden aus der Sicht des betrunkenen Lehrers im Nachhinein wieder gegeben. Man erfährt nur eine kuriose Besonderheit, nämlich dass der Altiphilologe einen Totenkopf als Stecknadel hat, dessen Augen beim Draufdrücken leuchten. 

Entwicklung des Gesprächs

In der folgenden Sequenz der Gesprächanalyse sollte der Inhalt des Gespräches kurz chronologisch wieder gegeben werden

Das Gespräch beginnt mit einer kleinen verbalen Auseinandersetzung, bei welcher der Lehrer äußert "langweilen sie mich nicht" doch sein Gesprächspartner Julius Cäsar ihn nachdrücklich dazu auffordert aufmerksam zu sein, da er sonst wütend werde.  

Die Gesprächspartner diskutieren über die aktuelle Generation, wobei sich herausstellt, dass Julius Cäsar älter ist als sein Lehrerkollege, da der Lehrer gerade einmal in der Pubertät war, als der Krieg in vollem Gange war. 

Sie Männer reden über die Generation der nun heranwachsenden, wobei Julius Caesar in sehr sexualisierter Weise über diese urteilt. Der Krieg hätte die Einstellung von Frauen zur Sexualität verändert und damit auch die Gesellschaft an sich, so seien Frauen jetzt auch weniger weiblich, werden gar reizloser.
Es gab keine Männer, und die Weiber wurden williger. Ihr kamt gar nicht dazu, euch auf euch selbst zu besinnen, die unterernährte Damenwelt stürzte sich auf euer Frühlingserwachen. Für euere Generation war das Weib keine Heilige mehr, drum wird es euresgleichen auch nie restlos befriedigen, denn im tiefsten Winkel euerer Seelen sehnt ihr euch nach dem Reinen, Hehren, Unnahbaren – mit anderen Worten: nach der Selbstbefriedigung.  
Während der Philologe dem Lehrer vorwarf dieser sei ein Romantiker, hält der ihn für einen Erotomanen. 

Im weiteren Verlauf des Gespräches wird über die Beeinflussung der Menschen über das Radio und andere Medien gesprochen, jedoch gäbe es auch Beispiele für Jugendliche mit einer Meinung, so wird die  heimliche Lektüre von einigen Teilen der Generation von nihilisitischer Literatur berichtet. Die Gesprächspartner kommen zu dem Schluss, dass die aktuelle Generation in einem Paradies der Dummheit lebe und man sich ja aktuell im Zeitalter der Fische befände, was zeigt, dass die Seele unbeweglich wird und sich das auch im Anglitz der Personen zeigt, deren Aussehen immer  unbeweglicher werden.

Wie wird das Gespräch beendet?

Genau so wie man darstellen muss wie die Gesprächspartner das Gespräch begonnen haben muss nun dargestellt werden wie der Dialog endet. Wie verabschieden sich die Gesprächspartner voneinander. Gibt es in dem Gespräch ein richtiges Ende oder wird das Gespräch aprupt beendet? Gehen die Parteien friedlich oder aufgeregt, feindselig oder glücklich eigene Wege?

Das Gespräch zwischen dem Lehrer und Julius Cäsar endet genau so unspezifisch wie es begann, denn in dem Dialog selbst fand sich kein Abschiedsgruß oder kein genaues Ende. Vielmehr wird deutlich gemacht, dass sich der Lehrer nicht mehr an weitere Inhalte erinnert, sondern dass er sich nur noch daran entsinnen kann, dass der Philologe des öfteren  die Augen seines Totenkopf Anhängers aufleuchten lies, um den Gesprächspartner zu irritieren.


Welche Themen und Nebenthemen werden in dem Dialog besprochen?

In einem kurzen Abschnitt sollten nun die Hauptthemen und Nebenthemen des Dialogs angesprochen werden. Diese sollten kurz umrissen werden, gegebenenfalls sollten noch die Standpunkte der Sprechenden erwähnt werden.

In dem Kapitel geht es primär um die aktuelle Generation, die sich der Probaganda der Nationalsozialsiten ausgesetzt sieht und sich dieser nicht erwehrt. Der Altphilologe beschreibt die Gerneration:  Sie werden über verschiedenste Medien beeinflusst und setzen sich nicht zur Wehr, sondern übernehmen unreflektiert und undifferenziert die Inhalte die ihnen dargeboten werden. Sie sind emotionslos und kalt. Da wird die Seele des Menschen unbeweglich wie das Antlitz eines Fisches.« –

Wer hat welchen Gesprächsanteil

Zu einer Gesprächsanalyse gehört es auch heraus zu arbeiten wer wieviel Anteil an dem Gespräch hat und wie dieser gestaltet ist. Ist es ein Gesprächsteilnehmer, welcher nur fragt und der andere antwortet, zum Beispiel wie in einem Verhör. Oder findet ein angeregter, gegenseitiger Austausch statt. Redet der eine Teilnehmer viel, der andere hingegen nur sehr wenig? Wer übergibt wem das Wort oder wird dem einen Gesprächsteilnehmer ins Wort gefallen? Diese Punkte können in dem Abschnitt betrachtet werden.

In dem Dialog stellt der Lehrer häufig Fragen, welche der Altphilologe in ausschweifenden Ausführungen beantwortet. Der Lehrer hält sich auch nicht zurück das vom Philologen Gesagte zu kommentieren und zu werten. So urteilt er über die Ausführungen des J. Cäsar, dass dieser ein Erotomane sei. 

Rhetorische Mittel und Sprache der Gesprächspartner

Nun kann man tiefer in die Materie einsteigen und die sprachlichen Mittel der Sprechenden beleuchten. Welche rhetorischen Mittel werden eingesetzt? Gibt es Elemente, die nur von einem Gesprächspartner verwendet werden, zB dass der eine Sprecher nur in Metaphern redet oder ähnliches?

Wie ist die Gesprächsathmosphäre und das Verhalten der Gesprächspartner zu einander?



Die beiden Dozenten stehen nicht in einem positiven Dialog zueinander und scheinen auch von Beginn an nicht nur ein rein positives Verhältnis zueinander zu haben. So möchte der Lehrer von dem Altphilologen nicht gelangweilt werden, dieser hingegen droht damit wütend zu werden, wenn der Lehrer ihm nicht Folge leisten würde. 



III Schlussteil

Im Schlussteil fasst man noch einmal wichtige Aspekte des Werkes und der Szene zusammen und entlässt den Leser mit diesem letzten Eindruck. So stellt man noch mal die Bedeutung der Szene für den Leser heraus und erfasst die Bedeutung der Szene für das Gesamtwerk. Hier findet man auch gesonderte Erkenntnisse zum Gespräch wie ob durch das Gespräch die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt oder nicht.

Durchführung der Analyse

  • Vom Großen zum Kleinen
  • Von der Gesamtheit zum Detail
  • Immer die Textstellen zitieren

Quellen

  1. pixabay: Bildquelle
  2. https://www.inhaltsangabe.info/deutsch/gespraechanalyse-dialoganalyse-aufbau-beispiel
  3. http://gutenberg.spiegel.de/buch/jugend-ohne-gott-8275/6
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_ohne_Gott
  5. http://schuldiskussion.aktiv-forum.com/t131-probeaufsatz-zu-jugend-ohne-gott
  6. http://www.helpster.de/kommunikationsanalyse-in-deutsch-schreiben-so-geht-s_89556

Montag, 29. Mai 2017

Geografie aus den Fachanforderungen ( Kompetenzbereiche )

Erkenntnisgewinnung/Methoden (M): Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S4 problem- oder leitfragenorientiert eine Raumanalyse zu Raumplanungsprojekten in Norddeutschland durchführen, S5 auf Basis einer Raumanalyse Szenarien zur Raumentwicklung entwickeln, S6 eine empirische Erhebung zielgerichtet planen, durchführen, auswerten und präsentieren, S7 Informationen zu einem lokalen/regionalen Raumnutzungskonflikt zielgerichtet recherchieren und den hierzu stattfindenden Diskursen zuordnen. Kommunikation (K): Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren zu können sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S3 Raumordnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen strategischer Stadt-/Siedlungs-/ Landschaftsentwicklung, z. B. für Norddeutschland, erörtern, S4 in der Argumentation stringent und unter Verwendung der Fachsprache Diskurse zu Raumnutzungskonflikten diskutieren. Beurteilung/Bewertung (B): Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterien- und werteorientiert beurteilen und bewerten zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S4 raumordnungspolitsche Entscheidungen und Maßnahmen strategischer Stadt-/SiedlungsLandschaftsentwicklung, z. B. in Norddeutschland, kriterienorientiert und modellbasiert bewerten, S5 eigene Positionen zu Raumnutzungskonflikten werteorientiert entwickeln und begründen. Handlung (H): Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur-, sozial- und wirtschaftsraumgerecht handeln zu können. Die Schülerinnen und Schüler ... S2 erproben Partizipationshandeln zu lokalen/regionalen raumordnungspolitischen Entscheidungen, S3 erproben Informationshandeln in einem lokalen/regionalen Raumnutzungskonflikt. C: Wirtschaftsräumliche Dynamiken und ihre Auswirkungen in Europa Fachwissen (F): Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeographische Systeme in ihren wechselseitigen Einflüssen und ihrem Wandel zu erfassen. Die Schülerinnen und Schüler können... S10 Wirtschaftsstrukturen in Europa räumlich differenziert analysieren, Fortführung der Tabelle » Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Fachanforderungen Geographie 39 S11 die Ausprägung ausgewählter Wirtschaftsräume auf Basis von Standortfaktoren erläutern, S12 wirtschaftsräumliche Dynamiken in Transformationsländern erklären, S13 Tertiärisierung und Quartärisierung in Wirtschaftsräumen Europas modellorientiert (Kondratieff-Zyklen, Cluster-Bildung) darlegen, S14 Agrobusiness in seiner Bedeutung für ländliche Regionen Europas begründen, S15 Maßnahmen der EU-Regional- und Strukturförderung erklären, S16 Szenarien zur wirtschaftlichen Entwicklung in Europa räumlich differenziert darstellen, S17 Migration in Europa auf Basis von Migrationsmodellen (z. B. Push-and-Pull-Faktoren) erläutern. Räumliche Orientierung (O): Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topographisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Räumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen). Die Schülerinnen und Schüler kennen... S3 kennen grundlegende Raummuster und Raummodelle wirtschaftsräumlicher Differenzierung in Europa. Erkenntnisgewinnung/Methoden (M): Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S8 aktuelle wirtschaftsräumliche Statistiken zu Europa recherchieren, zielgerichtet auswerten und in thematischen Karten (WebGIS) darstellen, S9 eine problem- und leitfragenorientierte SWOT-Analyse durchführen, S10 recherchieren Informationen zu den Auswirkungen der EU-Regional- und Strukturförderung, z. B. in SchleswigHolstein, S11 Informationen zur innereuropäischen Migration zielgerichtet recherchieren und den hierzu stattfindenden Diskursen zuordnen. Kommunikation (K): Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S5 Maßnahmen der EU-Regional- und Strukturförderung im Hinblick auf Zukunftschancen diskutieren, S6 in der Argumentation stringent und unter Verwendung der Fachsprache Diskurse zur innereuropäischen Migration erörtern. Beurteilung/Bewertung (B): Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterien- und werteorientiert beurteilen und bewerten zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S6 wirtschaftlichen Strukturwandel modellbasiert beurteilen, Fortführung der Tabelle » Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche 40 Fachanforderungen Geographie S7 wirtschaftsräumliche Entwicklungen in ihren sozialen, ökonomischen und ökologischen Kontexten bewerten, S8 Maßnahmen der EU-Regional- und Strukturförderung bewerten, S9 eigene Positionen zur innereuropäischen Migration werteorientiert entwickeln und begründen. Handlung (H): Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur-, sozial- und wirtschaftsraumgerecht handeln zu können. Die Schülerinnen und Schüler ... S4 erproben bürgerschaftliches Handeln zu umwelt- und sozialverträglichen Wirtschaftsweisen eines europäischen Unternehmens. D: Fragmentierung in der Einen Welt Fachwissen (F): Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeographische Systeme in ihren wechselseitigen Einflüssen und ihrem Wandel zu erfassen. Die Schülerinnen und Schüler können... S18 Einteilungen der Einen Welt indikatorengestützt erläutern, S19 den Entwicklungsstand und sozioökonomische Entwicklungen von Ländern/Ländergruppen auf Basis demographischer, sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Kriterien erläutern, S20 einen komplexen landschaftsökologischen Degradationsprozess (z. B. Desertifikation, Ressourcenabbau) auch im Kontext von Globalisierung analysieren, S21 Regionale Disparitäten strukturell, funktional und prozessorientiert analysieren, S22 Internationale und nationale Migration auf Grundlage von Migrationsmodellen (z. B. Push-and-Pull-Faktoren) erklären, S23 Metropolisierungs- und Marginalisierungs- und Fragmentierungsprozesse in Megastädten der Welt vor dem Hintergrund regionaler Disparitäten und Migration erläutern, S24 Ursachen für Entwicklungsunterschiede im Kontext geoökologischer, demographischer und historischer Zusammenhänge auch modellorientiert (z. B. geoökologische Benachteiligung der Tropen, Dependenztheorie, Wealth-Flow-Theorie) diskutieren, S25 Entwicklungswege (z. B. Entwicklung durch Rohstoffe, Entwicklung durch Tourismus, Entwicklung durch Bildung, Entwicklung durch fairen Handel) und Entwicklungsstrategien (z. B. Entwicklungspfade der Tigerstaaten) auch modellorientiert (z. B. Modernisierungstheorie, Vice-Versa-Beziehungen zwischen Bildung beziehungsweise Tourismus und Volkswirtschaft) analysieren, S26 Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft (z. B. Millenniumsziele) und deutscher Entwicklungszusammenarbeit erläutern, S27 ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit kritierienorientiert (z. B. Maximen der Entwicklung nach Nuscheler) analysieren. Fortführung der Tabelle » Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Fachanforderungen Geographie 41 Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Räumliche Orientierung (O): Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topographisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Räumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen). Die Schülerinnen und Schüler können... S4 grundlegende Raummuster zur Differenzierung der Einen Welt (z. B. Einteilung nach HDI, Kulturerdteile, fragmentierte Welt) beschreiben und auswerten, S5 Kartendarstellungen unterschiedlichen Abstraktionsgrades zur Metropolisierung, Marginalisierung und Fragmentierung zu Megastädten in Ländern des Südens auswerten. Erkenntnisgewinnung/Methoden (M): Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S12 Indikatoren zum Entwicklungsstand von Ländern (z. B. HDI, Environmental Performance Index (EPI), Happy Planet Index) recherchieren und in thematischen Karten (gegebenenfalls auf Basis eines WebGIS) darstellen, S13 Raummuster zur Differenzierung der Einen Welt aus verschiedenen Perspektiven und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Wahrnehmung erläutern und reflektieren. Kommunikation (K): Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren zu können sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S7 die die Differenziertheit der Einen Welt darstellenden Raumordnungsmuster (z. B. Erste Welt, Dritte Welt, Kulturerdteile, Fragmentierung nach Scholz) und Begrifflichkeiten (z. B. Entwicklungsländer, Schwellenländer, [Post-]Industrieländer, Länder des Südens, Länder des Nordens, Raumfragmente nach Scholz) diskutieren, S8 Formen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit diskutieren. Beurteilung/Bewertung (B): Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterien- und werteorientiert beurteilen und bewerten zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S10 die Aussagekraft von Entwicklungsindikatoren und Raumordungsmuster zur Einen Welt in ihrer Differenziertheit reflektieren, S11 Entwicklungswege und Entwicklungsstrategien kriterienorientiert bewerten, S12 Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit bewerten, S13 eigene Positionen zur Entwicklungszusammenarbeit entwickeln und begründen, S14 Szenarien zur Entwicklung von Ländern/Ländergruppen des Südens differenziert entwickeln. Fortführung der Tabelle » 42 Fachanforderungen Geographie Handlung (H): Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur-, sozial- und wirtschaftsraumgerecht handeln zu können. Die Schülerinnen und Schüler ... S5 erproben Informationshandeln, gegebenenfalls auch in Verbindung mit politischem beziehungsweise bürgerschaftlichem Handeln in einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit. E: Globalisierung und Regionalisierung Fachwissen (F): Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeographische Systeme in ihren wechselseitigen Einflüssen und ihrem Wandel zu erfassen Die Schülerinnen und Schüler können... S28 Wesensmerkmale, Hintergründe und die Dynamik von Globalisierung erläutern, S29 den Prozess der Globalisierung indikatorengestützt und räumlich differenziert analysieren, S30 Transport, Kommunikation und Logistik als vernetzende Elemente im Prozess der Globalisierung darlegen, S31 Global cities unterschiedlichen Ranges in ihrer Struktur und Funktion erläutern, S32 Globalisierung im primären, sekundären und tertiären Sektor in ihren ökonomischen, sozialen und geoökologischen Raumwirksamkeiten für globalisierte Regionen/globalisierte Orte charakterisieren, S33 Standortentscheidungen von global players begründen, S34 Diskurse zu Folgen und Chancen von Globalisierung darlegen, S35 Kontexte zwischen Globalisierung und Regionalisierung begründen, S36 Globalisierung in ihrer Raumwirksamkeit auf lokaler und regionaler Maßstabsebene begründen, S37 die Raumwirksamkeit von Alltagshandeln in der globalisierten Welt aufzeigen. Räumliche Orientierung (O): Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topographisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Räumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen). Die Schülerinnen und Schüler können... S6 thematische Karten zur Globalisierung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Sichtweisen zur Globalisierung auswerten, S7 Leitfragen- und problemorientiert in Räumen des Internets (z. B. Google Earth, Street View) recherchieren. Erkenntnisgewinnung/Methoden (M): Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S14 am Raumbeispiel Chancen und Risiken der Globalisierung durchführen, S15 eine virtuelle Exkursion in eine global city / einen globalisierten Ort leitfragenorientiert durchführen. Fortführung der Tabelle » Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Fachanforderungen Geographie 43 Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Kommunikation (K): Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S9 Chancen und Risiken von Globalisierung räumlich differenzierend und aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren, S10 am Raumbeispiel Chancen und Risiken der Globalisierung präsentieren, S11 Alltagshandeln und ihre Raumwirksamkeit im Zeitalter von Globalisierung diskutieren. Beurteilung/Bewertung (B): Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterien- und werteorientiert beurteilen und bewerten zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S15 Globalisierung inhärente Entwicklungschancen und –risiken räumlich differenziert und werteorientiert beurteilen, S16 Standortprägung und Raumwirksamkeit von global players beurteilen, S17 Alltagshandeln und ihre Raumwirksamkeit im Zeitalter der Globalisierung bewerten. Handlung (H): Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur-, sozial- und wirtschaftsraumgerecht handeln zu können. Die Schülerinnen und Schüler ... S6 erproben informations- und bürgerschaftliches Handeln im Kontext der Raumwirksamkeit eines global player. F: Lebensstile und ihre Raumwirksamkeit im 21. Jahrhundert Fachwissen (F): Fähigkeit, Räume auf den verschiedenen Maßstabsebenen als natur- und humangeographische Systeme in ihren wechselseitigen Einflüssen und ihrem Wandel zu erfassen Die Schülerinnen und Schüler können... S38 die normative Vorgabe der Nachhaltigkeit im Sinne eines Orientierungswissens für individuelles gesellschaftliches Handeln begründen, S39 theoretische Konzepte zu Lebensstilen, ihren Kontexten (z. B. Sinus-Milieus) und ihrer Raumwirksamkeit (z. B. ökologischer Fußabdruck/Rucksack) erläutern, S40 Potenziale nachhaltiger Raumkonstruktion für verschiedene Lebensstile analysieren, S41 Felder nachhaltigen persönlichen/kollektiven Handelns (z. B. fair trade, Mobilität, Wohnen, Energie, Ernährungsgewohnheiten, Sharing-Systeme, social entrepreneurship, corporate social responsibility) in der Verflechtung der Maßstabsdimensionen individuell – lokal – regional – national – global erläutern, S42 Felder bürgerschaftlichen nachhaltiger Engagements (z. B. nachhaltige Raumordnungspolitik, Energiepolitik, Entwicklungspolitik, nachhaltige Unternehmensführung; Mitarbeit in NGO) aufzeigen. Fortführung der Tabelle » 44 Fachanforderungen Geographie Fachanforderungen Geographie Sekundarstufe II 2 Kompetenzbereiche Räumliche Orientierung (O): Fähigkeit, sich in Räumen orientieren zu können (topographisches Orientierungswissen, Kartenkompetenz, Orientierung in Räumen und die Reflexion von Raumwahrnehmungen). Erkenntnisgewinnung/Methoden (M): Fähigkeit, geographisch/geowissenschaftlich relevante Informationen im Realraum sowie aus Medien gewinnen und auswerten sowie Schritte zur Erkenntnisgewinnung in der Geographie beschreiben zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S16 Optionen individuellen/kollektiven nachhaltigen Handelns planen, S17 Erkundungsexkursionen zur nachhaltigen Raumgestaltung planen (z. B. nachhaltige Stadtquartiere, nachhaltige Unternehmensführung). Kommunikation (K): Fähigkeit, geographische Sachverhalte zu verstehen, zu versprachlichen und präsentieren sowie sich im Gespräch mit anderen darüber sachgerecht austauschen zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S12 raumwirksame Lebensstile und damit verbundenen Haltungen und Handlungsweisen diskutieren, S13 Optionen nachhaltigen Lebens und Handelns im Kontext von Raumkonstruktion erörtern. Beurteilung/Bewertung (B): Fähigkeit, raumbezogene Sachverhalte und Probleme, Informationen in Medien und geographische Erkenntnisse kriterien- und werteorientiert beurteilen und bewerten zu können. Die Schülerinnen und Schüler können... S18 Lebensstile im Kontext der Nachhaltigkeitsnorm bewerten, S19 in werteorientierter, kritischer Auseinandersetzung mit Einstellungen und Rahmenbedingungen ihren Lebensstil beziehungsweise den Lebensstil anderer in ihren raumwirksamen Auswirkungen reflektieren, S20 Werteorientierungen von Personen der Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsmaxime reflektieren, S21 Szenarien zu Dynamiken von Lebensstilen und ihren Auswirkungen auf Raumgestaltung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen entwickeln. Handlung (H): Fähigkeit und Bereitschaft, auf verschiedenen Handlungsfeldern natur-, sozial- und wirtschaftsraumgerecht handeln zu können. Die Schülerinnen und Schüler ... S7 erproben Informationshandeln und bürgerschaftliches Handeln im Kontext nachhaltiger Unternehmensführung (z. B. corporate social responsibility, greenwashing), S8 erproben individuelle/kollektive Handlungsmöglichkeiten alltäglicher Raumgestaltung (z. B. fair trade, Regionale Produkte, Sharing Systeme, social entrepreneurship), S9 erproben bürgerschaftliches Engagement in Feldern nachhaltiger Politik (z. B. Stadtplanung, Entwicklungspolitik).


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Montag, 6. März 2017

Wie schreibt man einen Kommentar?


Im Rahmen einer Abiturvorbereitung ist es wichtig, dass man alle Textsorten, die möglicherweise im Abitur dran kommen, einmal behandelt. Ein Kommentar gehört zu diesen Textsorten und kann als vollwertige Aufgabe im Deutschabitur auf die Prüflinge zu kommen.

Was ist ein Kommentar

Ein Kommentar ist eine eigentständige Textsorte, die sich erklärend oder wertend auf einen anderen Text, zum Beispiel einer Nachrichtenmeldung bezieht. Es handelt sich dabei um die Sonderform der Kolumne, dessen Bezeichnung sich aus dem lateinischen Begriff commentarius für Notizen und Tagebuch, aber auch für den Begriff Denkschrift geibldet hat. Man kann den Kommentar unterscheiden nach Leitartikel und Kolumne.

Ein Leitartikel wird meist vom Chefredakteuer geschrieben und kann als Titelthema bezeichnet werden.

Ein Kommentar ist (ein)

  • wertender Text
  • subjektiver Text
  • Meinungsäußerung
  • namentlich gekennzeichneter Text
  • meist zu aktuellem Thema
  • öffentliche Stellungnahme
  • oft werden Nachrichtenmeldungen in Zusammenhänge eingeordnet
  • hat expressive Intention
  • beleuchtet Hintergründe
  • beinhaltet Wünsche oder Appele ( appellative Intention )
  • Glosse als kürzere und pointierte Form des Kommentar, hat satirischen Charakter und zT. polemische Formulierungen 

Wie geht man an das Schreiben eines Kommentars heran 


Wie bewertet der Autor des Kommentars die Inhalte des vorliegenden Artikels
Hier steht die subjektive Meinung des Autors im Vordergrund und dieser interpretiert die Informationen, die er vom Zeitungsartikel erhalten hat. Er gibt auch die Analyse der vorliegenden Informationen mit seiner persönlichen Sichtweise an die Leser des Kommentars weiter.

Der Kommentator möchte den Leser seines Kommentars von einer bestimmten ( seiner ) Meinung überzeugen 

Kamera Methode

Der Dozent Peter Linden, der an führenden Schulen für Journalismus unterrichtet beschreibt das Schreiben eines Kommentars sei mit dem Führen einer Kamera vergleichbar. Man steht als Autor des Kommentars mit der Kamera über dem Geschehen und sieht sich die Nachricht von oben an. Durch diese Perspektive hat man nicht nur die gesamte Nachricht mit ihren Randgebieten und umliegenden Themen im Blick, sondern man kann auch noch den Umfang und die Bedeutung der Meinung abschätzen. Man sieht auch die größeren Zusammenhänge, die sich um die Nachricht herum bilden.

Aufbau des Kommentars

Überschrift
Kurze und knackige Überschrift, welche zum Lesen des Textes anregt, diese kann auch in Form einer Provokation verfasst sein
These
Dient dazu den Leser in einen ersten Kontakt zu bekommen und sein Interesse  zu binden und zu interessieren, dies kann auch durch das Erzeugen von Widerstand geschehen
Zusammenfassung der Nachricht
Hier wird der Text kurz widergegeben auf den man sich bezieht, der Autor intepretiert das in der Nachricht geschriebene später. Die Zusammenfassung der Nachricht muss nicht lang sein, sondern kann in 1 bis 3 Zeilen erschöpfend dargestellt werden.
Argument
Hier zeigt der Autor seine Folgerung aus der Nachricht und gibt seinen Standpunkt wieder der Autor untermauert seine Meinung durch seine Argumentation
Gegenargument
In diesem Teil entkräftigt der Autor alle möglichen Gegenargumente und widerlegt diese systematisch
Schlussteil
Die These wird mit aufgenommen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden dem Leser aufgezeigt.

Stilmittel eines Kommentars

  • Parataxen ( kurze Sätze)
  • Adjektive
  • Ironie und Sarkasmus
  • Kurze, knappe Formulierungen
  • Der Leser soll von der Meinung überzeugt werden


Tipps für einen gelungenen Kommentar

  • Keine Zitate
  • Keine Ironie verwenden
  • Fragen  vermeiden
  • Argumente sorgfältig ausformulieren
  • Der Kommentar muss sich selbst erklären
  • Meinung klar hervortreten lassen
  • Strukturierter Aufbau



Quellen

  • Texte, Themen und Strukturen: Deutschbuch für die Oberstufe, Cornelsen Verlag
  • https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/zentral/schreibzentrum/typo3content/Lehre_WS12_13/A5_Heft_Kommentar.pdf
  • http://www.stksachs.uni-leipzig.de/tl_files/media/pdf/studienbegleitung/schreibkurs/P31Schreiben2.pdf
  • http://suz.digitaleschulebayern.de/deutsch/textsorten/kommentar.pdf
  • http://wortwuchs.net/kommentar/
  • http://www.gemeindemenschen.de/system/files/downloads/10-tipps-kommentar-schreiben-gemeindebrief.pdf
  • http://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/kommentar-schreiben/
  • http://schreiben.anleiter.de/wie-schreibt-man-einen-kommentar

Montag, 20. Februar 2017

Was ist Integralrechnung?




Unter Integralrechnung versteht man das Berechnen von Flächen, welche sich unter oder über Funktionen befinden. Man kann jedoch auch das Volumen von Körpern berechnen, wenn diese mit Hilfe der Formel für Rotationsvolumen berechnet werden können.

Die Flächen können sich in einem bestimmten Abschnitt befinden, Intervall genannt, welcher entweder angegeben werden kann ( Berechnen Sie die Fläche der Funktion xy im Intervall [-1,3] ) oder durch spezielle Angaben ermittelt werden muss ( Berechnen Sie die Fläche zwischen der Funktion xy und der x Achse – Intervall wären hier die Nullstellen ).

Die Integralrechnung ist ein Teilbereich der Analysis, welche man in Differntialrechnung ( also unsere Kurvendiskussion ) und die Integralrechnung ( dieser Abschnitt teilen kann )



Montag, 30. Januar 2017

Unsere Abiturplayliste

Hallo Ihr Lieben,

ich habe auf unserem Blog einmal  die Playliste verlinkt, damit Ihr immer aktuelle Videos und Lernvideos finden könnt. Diese richten sich an die Lernenden, die zu Hause noch ein wenig mehr für die guten Noten machen wollen und in den Fächern

Geschichte
Biologie
Mathematik
Englisch
Latein
und
Wipo auf dem Laufenden bleiben wollen.

Hier ist nun der Link zur Playliste

https://www.youtube.com/playlist?list=PL2NpkndI5u1jG6jQl9u0nq4EJGnGvcjS5

Donnerstag, 19. Juni 2014

Ableiten und Tangenten

Lernziele

  • Ableiten ( mit der Potenzregel)
  • x Wert in die Ableitung einsetzen ergibt Steigung
  • x Wert in f (x) einsetzen ergibt y Koordinate des Punktes
  • Wofür dient welche Ableitung

1. Voraussetzungen der letzen Lerneinheit
Wir haben bereits ableiten gelernt. Vereinfacht lautet die Regel:

Exponent malnehmen mit der Zahl vor dem x ( oder einer gleichnamigen Variablen ) und von diesem Exponenten dann 1 subtrahieren. Dies ist gar nicht so schwer wie es sich anhört und wurde von Euch auch gut beherrscht.

f(x)=x²
f´(x)= 2x

Uns ist auch bereits bekannt dass wir die verschiedenen Ableitungen brauchen um unterschiedlich Dinge auszurechnen:
Die f (x) benötigen wir zum Ermitteln der Achsenschnittpunkte
f´(x) um die Hoch- und Tiefpunkte auszurechnen
und
f´´(x) hilft uns beim Wendepunkt

In der letzten Stunde habt Ihr aber bereits eine andere Funktion der ersten Ableitung kennengelernt:
Sie hat etwas mit der Steigung einer Tangente zu tun.


Was ist denn eine Tangente?
Eine Tangente ist eine lineare Funktion ( also ein Strich :D) der die Funktionskurve an einem bestimmten Punkt berührt ( Tangiert)

Diesen Punkt nehmen wir uns ( die x Koordinate davon) und setzen das in die erste Ableitung ein. Heraus kommt die Steigung.
Du möchtest also wissen wie steil die Funktion f(x) bei x=3 ist. Also machen wir das mit Hilfe einer Tangente und gehen nach folgendem Schema vor


  • Erst einmal ableiten

f(x)=x²
f´(x)= 2x

  • Dann den Punkt x=3 in f´(x) statt x einsetzen

f`(3)=2*3
f`(3)=6
also ist m=6
Das ist die Steigung im Punkt 6

  • Nun brauchen wir die Funktionsgleichung der Tangente.

Schau Dir hierfür noch einmal die Wiederholung für lineare Funktionen an ( siehe Video unten)

Wir brauchen den genauen Punkt an der Stelle x=3 und setzen die 3 darum noch einmal in f(x) ein
f(3)= 3² =9
Punkt ( 3/9)
und dann in die Punkt Steigungsform um b auszurechnen
y=mx+b
9=6*3+b
9=18+b
b=-9

In die Funktionsgleichung einsetzen:
y=6x-9

Übungsaufgaben

  1. Berechne die Tangentengleichung im Punkt x=3 von f(x)=2x³+x²
  2. Berechne die Tangentengleichung im Punkt x=1 von f(x)=2x³+x²
  3. Berechne die Tangentengleichung im Punkt x=3 von f(x)=4x³


Wir brauchen Eure Unterstützung. Auf unserem Nachhilfe für Dich Kanal Nachhilfe für Dich finden alle Schülerinnen und Schüler Videos für kostenlos Nachhilfe. Wir müssen nun die 1000 Abonnenten knacken, sonst verlieren wir die Partnerschaft mit Youtube. Für Euch ist es ein Klick, für andere evtl. die Abiturnote. Danke für Euren Support.