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Montag, 15. Januar 2018

Interpretation Höhlentage Nora Gartenbrink

In der Kurzgeschichte Höhlentage von Nora Gartenbrink, die im Jahr 2013 erschienen ist, geht es um die Liebesbeziehung der Ich Erzählerin zu einem Cannabis Konusumenten. Die Erzählerin schildert darin zunächst die persönlichen Details zu ihren Lebengefähren, welchen sie auch direkt anspricht. So lernte sich das Paar auf einem Festival kennen und sie verliebte sich in ihn, obwohl er Sandalen und kurze Hosen trug doch ihr das eigentlich immer zu wider war, wenn Männer sich so kleideten. Außerdem schlildert sie, dass er mit Behinderten arbeitet und gibt seine teils absurden Äußerungen wieder. Sie schildert seine kulinarischen Vorlieben, um dann in eine Problembetrachtung über ihre Beziehung über zu gehen.


Die Autorin hat dem Inhalt eine klare Struktur gegeben, welche auch einem logischen Aufbau folgt. Zunächst schildert sie sehr genau wie der Lebensgefährte seine Drogen verwahrt und, dass er vermutet regelmäßig bestohlen zu werden ( Zeile 1 bis Zeile 24 ). So versteckt er sein Gras in einer Buddha Statue und vermutet den Diebstahl zu entdecken, weil der“ Winkel verändert war“ und „ jemand“ somit sein Gras geraucht haben muss. Das Pronomen „jemand“ verweist hierbei auf die Tatsache, dass mehre Leute aus seinem Umfeld in Frage kommen. Dieses Umfeld stellt sie in den Zeilen 25 bis 30 vor, so geht sie besonders auf den Mitbewohner Rolle ein, welcher in dem folgenden Text auch noch einmal Erwähnung findet. Gefolgt wird die Einführung in sein Umfeld von einer Charakteristik seiner Person( Zeile 30 bis 55), in der sie aber auf eine detailierte Ausführung seines Aussehens verzichtet. In diesem Textabschnitt charakterisiert sie viel mehr den typischen Drogenkonsumenten mittleren Alters. Sie betont vielmehr seinen lässigen Kleidungsstil, denn als sie sich kennen lernten trug er Sandalen und Shorts, was sie eigentlich an Männern nicht leiden kann ( Zeile 30 bis 31). Ihr Lebensgefährte arbeitet in einem sozialen Beruf und betreut sehr engagiert und liebevoll behinderte Menschen ( Zeile 34), seinen Lebensmittelpunkt bildet die Wohngemeinschaft. Er lebt mit seinem Mitbewohner Rolle zusammen, welcher arbeitslos zu sein scheint ( Zeile 3?=) In den darauf folgenden Zeilen schildert sie die Höhlentage ( Zeile 56 bis Zeile 80) in welchen sich die Männer in ihrer Wohnung zurück ziehen. Die Höhlentage dauern meistens um die vier Tage und schließen sich an einen rituell vollzogenen Einkauf beim Discounter an. Bei diesem erwerben die Männer große Mengen an Fertiggerichten, um sich dann für die Dauer der Höhlentage in ihrer Wohnung zu verschanzen. Hierbei benötigen sie neben der Nahrung noch 20 g Drogen und eine Spielkonsole. Die ritualaisierten Höhlentage folgen festen Regeln, so darf niemand die Wohnung während der Höhlentage verlassen und niemand darf diese betreten. An die Beschreibung der Höhlentag schließt sich ihre Kritik an ihm und seinen Lebensstil an ( Zeile 81 bis 116). So bedauert sie auf sehr viel verzichten zu müssen. Sie würde sehr gerne einmal mit ihm ausgehen ohne in ständiger Sorge vor einer Polizeikontrolle leben zu müssen. In diesen Zeilen zieht sie die ernüchternde Bilanz ihrer Beziehung. An die Bilanz ihres Verzichtes schließt sich ein abschließendes Fazit an ( ab Zeile 117).


Bei der Geschichte handelt es sich auf jeden Fall um eine Kurzgeschichte. Diese ist beispielsweise durch eine konfliktreiche Situation gekennzeichnet, was in diesem Fall gegeben ist. Denn die Erzählerin hat ein sehr großes Problem mit dem Drogenkonsum des angesprochenen. Zudem stehen in Kurzgeschichten üblicherweise 1 bis 2 Personen im Fokus. In diesem Falle sind das die Ich Erzählerin und der von ihr angesprochene Lebensgefährte. Zudem bekommt man keine fundierten Informationen über die Figuren, wie in Kurzgeschichten üblich, sondern man erfährt nur die Dinge, die die Sprecherin selbst schreibt. Ein weiteres Merkmal von Kurzgeschichten ist, dass diese einen geringen Umfang haben, was hier bei 1 Din A 4 Seite klar erfüllt ist und das es sowohl einen überraschenden Einstieg gibt als auch einen offenen Schluss. So wird in diesem Falle offen gelassen, ob die beiden Personen noch ein Paar sind und wie der Angesprochene reagiert. Es ist auch unklar wie es zu diesen Worten der Erzählerin überhaupt kam.


Die Erzählperspektive ist die Ich Erzählperspektive. Die Ich Erzählerin spricht in ihrer Kurzgeschichte den Mann über den sie schreibt direkt an. Hierfür verwendet sie das Personalpronomen Du. Die Sprache ist emotional und umgangssprachlich geprägt. Die Sprecherin ist sprachlich nah an dem Angesprochenen dran und verzichtet auf Fachbegriffe. Sie greift auf umgangssprachlich verwendete Wortverkürzungen zurück wie mal statt einmal. So ist die Sprache eher so gestaltet wie eine mündliche Kommunikation, weniger wie ein Brief oder eine schriftliche Abhandlung. Sie verwendet aber dennoch Stilmittel. So greift sie Wörter der vorhergehenden Sätze in den folgenden Sätzen immer wieder auf und arbeitet mit Wiederholungen ( „Ich wäre gern mal abends mit dir ausgegangen ohne Augentropfen und Paps. Ohne Angst, in eine Polizeikontrolle zu geraten ( Zeile 102 ff)“). Sie greift bei dieser genannten Textstelle auch zu dem im „Kiffer“Milleu gebräuchlichen Terminius Paps anstatt zu schreiben Drehpapier oder Zigarettenpapier. Ein weiteres Stilmittel ist die Steigerung mit der sie ihre Ausführung abschließt: Ich möchte.. ich kann.. ich hasse ( Zeile 121 bis 125).  

1 Kommentar:

  1. An sich klasse Text, doch habe ich paar Fragen:
    a) Wo ist der Schlussteil?
    b) Kann sein, dass teilweise die Zitierweise falsch ist?

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